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Περὶ ψυχῆς

Alexandre de Afrodísias · Notas, a partir da 106

[106]: 3 fortasse αὐτὸ 5 στερὰιοις (sic) V 6 αὐτῇ m2, αὐτη m1 V: αὐτῇ a δὲ a 8 ἥκιστα] ἥ supra lin. V 9 μιχθῇ a 15—17 λ.υκὸν—διαφανές] Arabs legisse videtur ἔλαττον ⟨κατὰ λευκότητά τε καὶ φῶς⟩ καὶ ὑφειμένον. sed ut int. hebr. itas verbagraeca gravius corrupta nidentur, velut postulatur v.16 ⟨τὸ χρωννύον⟩ καὶ τὸ διαφανές 17 ἐν οἶς ἐπὶ ν οἶ in lit. 23 μόνον scripsi: μόνων Va 24 σώματα scripsi: χρώματα Va

[107]: 1—4 ἥτις—ὁρώμενα] die Kraft, die sich im Feuer findet und in den ubrigen Korpern, welche das Licht bewirken, das sie insbesondere sichtba macht, sie ist auch die Ursache fur die anderen Farben, dass sie gensehen werden, weil sie selbst das Licht bewirkt und das ist dasjennige, wodurch die durch dasselbe gesehenen Dinge gesehen werden 9—11 τῷ γὰρ πέρατι—χρώννυται] weil namlich ihr Zustand zur Zeit der Aufnahme der Farbe [so ist], wie ihr Zustand wahrend der Aufnahme des Beendetwerdens und der Form non einem Dinge ausserhalb 11 ἀόριστον] unbegrenzt 14—15 τοῦ μὲν γὰρ—ἐπιφάνεια] denn das Sein, in dem es ist, ist Eines der Zahl nach und die Flache, in welchem sie ist, auch Eines der Zahl nach 17 ὁριστὰ] die nicht begrenzten 20 δέ γε om. ἐστι ἀντιληπτική] ist desjeninge, was wahrnimmt 22—23 ὑπὸ—ἡ πληγή] Das Ding, von welchem das Klopfen kommt, ist das Klopfende. Das Ding, an welches geklopft wird, ist das Angeklopfte. Das Ding, durch welches das Klopfen entsteht, ist dasjenige, durch dessen Vermittlung dass Klopfen wird

[108]: 1 V 3 τῷ m2 τὸ m1 V: τῷ a . 6 αἰτίαν scripsi: αἴτια litera post ια eras. V: αἴτια a 7 V: ἧ a 9 —11 γὰρ] cf.14,19 11 ἀόριστον scripsi cf. int. hebr.: ὁριστόν Va; apertum enim est v. 6—12 (τοῦ δὲ εἶναι—ὡς διαφανῶν) de rebus non terminatis dici, de terminatis 12 sq. (ὧν δὲ ὥρισται κτλ.) 20 „περὶ ἀκοῆς.“ ἡ δέ Va γε om. a. cf. ἡ δέ γε τῶν ἀγαθῶν ὄρεξις 136v28 26 στεραιου (sie) V ο μὴ V: τῷ μὴ ex. Vict.: τὸ μὴ a

[109]: 2 δὲ] auch 4 γοῦν] denn 5 ἐρίων] der luftigen Korper 5—7 οὐδὲ—ψόφον] om. 7—9 ὁ γὰρ—ψοφεῖ] Denn der Ton wird, wenn die Luft gepresst wird, bei dem Angeklopften, enn es glatt oder hohl ist, von Luft, [welche] daran klopft, von Seiten des Klopfenden, und [wenn?] das Klopfende ist von derselben Beschaffenheit 10 ἀποδείξεις, λαμβάνεσθαι] gepresst werden 11—14 ὅτι—ποιῶν] weil die Fuft, welche in ihm ist, nicht aus der Hohlung des ihn umgebenden hinauskommen kann, und das Erste, wovon es geklopft wird, das Klopfen einem Andern bringt, dann vieder einen Andern, und es sich in ihm nach verschiedenen Seiten bewegt, sich umwendet und umkreist durch Zwang; dies erschafft den Ton bis zu einen langeren Maasse, weil die Klopfungen sich vermehren durch die Umkehrungen 19 ὡς στερεὸς] plotzlich 19—20 τῷ πλήσσοντι — θρύψιν] und das Klopfende geht voran durch die Schnelligkeit des Klopfens, teilt die Luft und bricht sie 21 ὡς εἴ γε] denn wenn 22—24 ὥσπερ—πληγῇ] so wie kein Ton erschaffen wird, wenn ein Mensch sich an Weizenkleie oder etwas anderes lehnt und sie [die Weizenkleie] sich schnell bewegt, denn das Klopfen derselben ist ein Klopfen, welches nicht voraning dem Brechen und Teilen derselben

[110]: 1 ὅτι V: τῷ a εἶναί τι a 3 στεραιων (sic) V 5 στεραιὰ V 6 βελῶναι a 7 οὐ γὰρ a ἀπολαμβανόμενος ἀθρόος a 11 ὅτι V: ἄρα a 13 ἐνιλούμενος a 14 μέλλει a 16 τοῦ πλησσομένου a 17 τῷ πλησσομένῳ] de concavis dicit 19 στεραιος Va ἀντιτυπὼν a 23 ἄμμου a: ἅμμου V τύπτῃ a 25 „ὅπως χὼ⟩ γίνεται.“ καὶ ἡ Va

[111]: 132r

[112]: 7 δύναται δὲ λέγεσθαι] man konnte aber auch sagen 9 εἰς ταὐτὸν] zu ein und demselben an welchem sie fruher gewesen ist ἀνακάμπτει] sich wieder vendet und zuruckkehrt 10—11 οὕτως— ἀναστρέφοντος] denn so wurde die Luft insbesondere, velche nach der geklopften Luft kommt, eine Trennung von ihrem Orte zweimal erleiden, ich meine (1) in ihrer Bewegung nach der Seite des hohlen Ortes, wahrend sie (er?) von jener Luft unterdruckt (gepresst?) wird, und (2) in ihrer Ruckkehr und Umkehr zu dem Orte, an welchem sie gewesen ist 13 τῇ ὁμοίᾳ πληγῇ] nach der Form seines Klopfens 15—16 ὁ δὲ τελευταῖος—πληγείς] wenn zu der letzten Luft gelangt ist, was sich von jenem Klopfen zum Gefass hinzieht und jene Form empfangen hat 19—21 καὶ οὕτως—γίνεται] und es hort dieser Zusammenhang und das Hervorbringen ruchkwarts, welches vorfallt im Klopfen und im Tone, nicht auf, bis es endet an ein und desmelben Ort, von welchem es angefangen hat, damals vom Angange, wie das geschieht in den Spiegeln, wenn wir sie ansehen

[113]: 1 στερεὸν] ε post ρ in lit. V 3 ἑνὸς] fortasse ἐντος ἀπωδῆ Va 4 ἠνέχθη a 5 αὐτὸν V ex. Vict.: αὐτῶν a 6 τοὐπίσω a 7 λέγεσθαι scripsi: γίνεσθαι Va 8 ὅτι V: ἄρα a 9 ἀπαλληγμένον a ταὐτὸν Usenerus, ut v. 3: αὐτὸν Va 10—12 de antiperistasi cf. quod de simili ἀντιπεριστάσεως genere dicitur 148v48sq. τοῦ ὑποχωροῦντος καὶ πάλιν ἀναστρέφοντος] scil. ἀέρος, quod aut legit aut supplevit Arabs. διπλῆ] bis enim, si echo fit, locum mutant ὁ ἀὴρ πεπληγὼς καὶ φερόμενος et ὁ ἀὴρ ὑποχωρῶν. αὐτῷ] αὐτὸν Usenerus, quod ego sic intellego ut prior explicatio, secundum quam aer ipse ad concava fertur, opponatur alteri, ex qua loco non movetur. hanc alteram qui sequitur, is ἀντιπερίστασιν non admittet 12 πάχος a 20 ταὐτὰ m2 ταυτα m1 V: ταὐτὰ a γίνεσθαι] fort. γίνοιτ’ ἂν. cf. v.14 καὶ οὕτως κατὰ συνέγειαν ἡ πρόοδος κατὰ διάδοσιν γίνοιτ’ ἄν 21 fortasse αὑτοὺς

[114]: 1 ὁ—ἀὴρ] die Luft, welche in den Ohren ist ἐγκατῳκοδομημένος om. 7 ταῦτα] diese Tone 8 λέγεται] wird gesagt werden 9—11 ἔστι γὰρ—φαντασίαν τινά] ienn die Stimme ist furwahr das Klopfen der gehauchten Luft durch die sellische Kraft, welche in dem Organ des Tones entsteht durch die Organe, welche genannt werdon die Rohren der Lunge durch eine Art von Norstelung 13 τὸν πλεύμονα] die Seiten der Lunge 14 καὶ om. 15—16 πρὸς—ἀέρα] an die gewehte Luft in den Rohren der Lunge und der Luft, welche in ihr ist (sic) 17—18 κατὰ—διάκρισιν] im Beriech der Geschmacke und der Erkennung der Speisen 19 τοῦ βελτίονός—ἕνεκεν] das Vorzuglichste und am meisten Lobenswerte 20 τοῦ ἐντὸς θερμοῦ] elementare Warme 21—23 ἡ γὰρ—ἀναπνέουσιν] das Wehen des Windes namlich aus den Gliedern, velche in der Brust sind, und die Abkuhlung, welche ihnen daraus zukommt, beider bedarf das, was im Leibe atmet [fur? ] sein eben 23 τὸ—χάριν] jedoch die Wirkung, welche von ihm im Bereich des Tones und der Stimme ausgeht, geschieht fur das vorzuglichere 24 τούτων] dieselbe [scil]. Zunge] 24—25 εἰς τὴνκοινωνίαν] davon erhalt der Mensch einen Nutzen im Bereich seiner Genossenschaft mit Andern, so dass sie non der besten Beschaffenheit sei

[115]: 1 ὠσὶν γρ. ex. Vict.: σώμασιν Va ἐγκατωκιδομημένος a 8 λύραι a δὲ om. 13 πλεύμονα scripsi: πνεύμονα α. hoc loco et 145 v19 utrum πλεύμων an πνεύμων V dubium, πλεύμων certe 141r35

[116]: 2—4 οὐ γὰρ—ἐκπνέομεν om. 8—9 τὸ δὲ ἀκούειν-ἀκουστικῆς ψυχῆς] Das Horen ist eine Wirkung des Horenden in dem (durch das) Gehorten 9—11 ἡ δὲ—ἀκουστῶν] Das Gehor ist eine Kraft der Seele, durch welche in demjenigen, der sie besitzt, eine Vahrnehmung [entsteht], welche das Horbare erkennt 11—12 γίνεται—τρόπον] das Gehor ist demnach 14 ἄθρυπτος μένων] fest geworden (?) und nicht gebrochen 22 καὶ] also 27 πάθος τῆς ὄψεως] Ursache, [durch] welche das Gesicht wahrnimmt 27—28 οἱ γραφεῖς—παρασκευάζουσιν] die Maler stutzen sich auf die Formen, welche in einer und derselben Flache sind, und trafen eine Bereitung in einer Weise 29 τῶν χρυμάτων] ihre Farben 29—51,1 τῶν—ἧττον] was von ihnen starker an Beweung ist fur das Sehen und was weniger an Bewegung ist fur dasselbe

[117]: 3 πλησσόμενοι a 10 ψυχῆς legit Arabs 12 ἐν ἀπειλημμένος V 13 ἐπισιόντος a 20 τῆς supra lin. V ἡ ἐν τῷ κτλ. ἡ πληγὴ] cf. τὸ τῆς ψυχῆς τῆς ἐν τοῖς ζῴοις τὸ ἡγεμονικόν 141v7 ἡ ἐν τῷ μήλῳ ἡ κατὰ τὴν ὀσμὴν ποιότης 147 v15 22 συνήσθετο a ἡρεμαία ut solet V 23 γινομένῃ a 24 ὁμοίως κτλ.] hunc locum de visu disputans omisit, at cf. 153r46 sq. 27 σχημάτων scripsi et legit Aras: χρωμάτων Va 29 παράλληλα V

[118]: 132v

[119]: 1 τὴν τοιαύτην ἀπάτην] eine Vorstellung, wie jene Tauschungen 2 μὰλλον ὁρᾷ] fur wahreer halt 2—3 ἃ μᾶλλον ὁρᾷ] dessen Sehen ihm wahrhafter ist 3—4 πρὸς τὴν —ἀπατωμένη] Dieser Irrtum eststeht in ihm, weil er das Umkehren an dem nicht Notaendigen (in ungebuhrlicher Weise) vornimmt 8 τε καὶ γευστοῖς om. 9 ὅτι— ἀκριβῆ] dass dieser Sinn nicht [ist] wahrhaft in uns 10 λυπηρῶν] die schadklchen 12 γὰρ om. 16 ἐν τῷ—αἰσθητῶν] im Buche von den Sinnen 19 ἐγχύμου] geschmacklos 19—20 τὸ γὰρ δίοσμον—ξηρότητος om. 20—21 τοῦτο . . τὸ πάθος] die Spuren des Geruches 22 καὶ om. 24 αὐστηροί] zusammenziehend (herb) ὀξεῖς] sauer στρυφνοί] galling δριμεῖς] scharf (herb) 25 διαφοραί] Arten 25—26 ἀλλ’ ἐπεὶ—ἔχομεν] Jedoch im Bereich des Geschmackes ist unser Sinn im hochsten Grade der Gesundheit [ct. 52,7 κατὰ—ἀκριβείας was den Geruch anbetrifft, so sind wir wrkurzt]

[120]: 3 ἐγγυτέρῳ V 5 „ περὶ ὀσφρήσεως.“ ὁμοίως δὲ Va 7 γνώρημα V 9 ὅτι V: ἄρα a 10 ὁ ἄνθρωπος a 16 αἰσθήσεώς a ἐν τῷ κτλ.] Ar. de sens. 4,441b19 20 πλυτικὸν a(et 53,5) 24 δριμεῖς m2 in lit. πικροί ut videtur m1 V: πικροὶ a cf. 52,10 25 ἐπεὶ μὲν τὴν γεῦσιν m1 m2 corr. τὴν μὲν V: ἐπεὶ τὴν μὲν γεῦσιν a ἐπεὶ non legit int. hebr. fortasse ἀλλ’ ἐκείνην μὲν [τὴν γεῦσιν] sive ἀλλ’ ἐκείνην μέν, τὴν γεῦσιν 26 ὅτι V: ἄρα a ἁφὴ γάρ τις κτλ.] parenthesis parenthesim continet 52,2—4 διὰ τοῦτο—τελειοτέρα

[121]: 2 εἶναι] addit: unter den Leibern 2—3 ἡ ἐντελέχεια— αὐτοῦ] seine Vollkommenheit d. i. das, was Entelchie genannt wird 4—5 σχεδὸν—έχοντος] weil dieser Sinn den grossten Teil der Haut sienes Leibes, welcher von der furher bezeichneten Gleichchmassingkeit ist, umfasst 5—6 διὸ—εὐαισθησία] daher glauben wir, dass es ein Zeichen ist (?) desjenigen unter den Menschen, der mit einer vorzuglichen Natur begabt ist, dass er von Natur einen feinen Tastsinn habe 7 ἀπολειπόμεθα] wir die Genossenschaft der Menschen sind im hochsten Grade verkurzt ἀκριβείας] Gesundheit 12—13 καὶ— στερήσεων] und die Negation, die ihnen entgegengesetzt ist 13 οὕτως om. 15 τοῦ κατὰ στέρησιν om. 17 ὄσφρησις] Geschmack 18 διὰ— ὄντος] vermittlest eines Dinges von aussen 19—20 οὕτως—διακονούμενα] so tragen sie auch den Geruch; sie dienen je einem von diesen Sinnen durch eine Kraft in ihnen, angemessen je einem derselben 20 αὐτῶν] von diesen Sinnen 20—21 καὶ γὰρ—ὕποσμα γινόμενα] Denn das Thier, dessen Aufenthalt im Wasser, venn es auch von der Entfernung nicht wahrnimmt, so riecht es auf alle Falle, denn wir inden, dass es sich wendet nach der Seite der Speise, bis es sie findet

[122]: 6 εὐεσθησία a 10 δρυμέων δρυμείας a 13 κρῖναι a: κρίναι V ut solet (κρίνον) 14 σκότους V : σκόπους a 25 ἔχουσι] σι supra lin. V 26 ὀσφραντικοὺς a

[123]: 125r

[124]: 4 ἐν] durch 4—6 ἡ γὰρ φύσις—ἐγχύμου ξηρότητος] indem die Natur, welche die Geruche aufnimmt, das ist diejenige, die wir bezeichnen, als den Trager der in der Luft oder im wasser vorhandenen Geruche, die Trockenheit des Geschmacksgeggensstan aufnimmt 9—10 ἤδη γὰρ—ξηρότητα] weil es einen bitteren und trockenen Geschmack erworben hat 11 ξύλα] die Arten des Baumes 13 αὕτη—ῥηθήσεται] denn so ist die Erzeugung der ubeln Geschmache ebenfalls und der ekligen, fremdartigen, die einen schlechten Geschmack haben, wie wir spater in einer Rede auseinandersetzen werden 15 καθὸ—δίοσμα] weil diese die Geruche tragen 19—20 ἄμφω—χυμῷ] und dass beide Dinge zusammen sich zusammenfinden im Geschmack 21 γοῦν] daher 26 ἐν-αἰσθήσεων] in dem Buche der Sinne und Sinnesobjecte 28 τῷ ὀσφραντῷ] in dem Gerochenen 29 ἐστιν] wird

[125]: 5 οὖσαν a 8 ὀσφαντόν a 17 τινος] τι supra lin. V 22 ὀξὑτητος a τινὰ a 26 ἐν τῷ κτλ.] cf. Praef. 29 ἐστιν om. 30 „περὶ γευστικῆς αἰσθήσεως.“ ἡ δὲ Va

[126]: 1 τὸ δὲ—τι] der Geschmack ist eine Art des etnsteten 2 ἀρῆς] addit: desselben 5 ὥστε τὸ γευστὸν ἀπιόν] also ergiebt sich, dass das Geschmacksobjekt Tastobjekt feuchtsei 5—6 ὑγρὸν δὲ— ὕδωρ γίνεται] der Geschmack ist die Qualitat, welche in der Hyle des Geschmacksobjectes (Schmeckbaren) ist. Die Hyle des Geschmacksobjektes ist das Feuchte, da es Wasser ist 7 καθ’ αὑτὸ om. 8— ὅταν—ῥέῃ] indem sie (die Erde) in ihm (dem Wasser) ist und es in ihren Durchgang (Canal?) bewegt 11 διήθησις] Mengung mit σύστασιν] Geteiltwerden 12 ἑκάτερον] addit: Wasser und Erde 12 ὅτι καὶ πᾶν] addit: weil jedes eine von beiden in seiner Gesammtheit 13—14 ἡ δὲ κατὰ—γεννητική] weum aber in dem, was wischen beiden ist, die Mengung entsteht in der Weise, die wir geschildert baben, so werden daraus die Geschmacke erzeugt 15 σύστασιν] Geteiltwerden 18 γεύσεως] Geschmacksobjekt 19 τῶν χυμῶν] die Feuchtigkeiten 20 ἐντελεχείᾳ] addit: das heisst in seiner Vollendung 25 οὐδ’ ἂν—χωμοῦ] selbst das nicht, as darin [i. e. in dem Feuchten] ist

[127]: 2 σώματι a 5 ἀρὴ a: ἁφη fortasse ἀφῇ 6 graeca sana videntur, gustus autem definitio, quae corruptis hebraicae interpretationis verbis subest [„gustus qualitas esl, quae in gustabilium materia inest“] unde fluxerit, non video 9 ρέη a 10 γαίώδους sic V 15 γινομένην a: γινομένης V 1i6 prius καὶ om. a διὸ καὶ κτλ.] Ar. de sens. 4, 441b19 sq. 17 τὸ om. a 24 ἠσθάνετο a 25 δὲ supra lin.V

[128]: 3 καὶ] sondern μεταφορὰν] Entlehnung und Aehnlichkeit καὶ τὰ ἐπὶ τῶν ὀσφραντῶν] die Gerochenene 9 λιπαρός] fade (fett) 12 ἐντελεχείᾳ] vollstandig 13 τοῦ τοιούτου] das Geschmacksobjekt 19 δοκεῖ γὰρ] denn man konnte meinen κριτική] erκennt und kennt 21 πλείους] addit: als einer 24 ἐναντιώσεις —διαιαφέρουσαι] sind einander entgegngesetzt und sie sind verschieden 24—25 ῶστ’ εἰ κριτική] und wenn jeder Gegensatz unter diesen Entgegengestzten deuselben Gegensatz nicht kennt 26—27 ἢ ἔστι—ἐν γοῦν φωνῇ] und vielleicht indet sich (p: ist Etwas, was sich findet) nach dieser Analogio auch bei den anderen Sinnen in jedem Sinn derselben mehr als einer [scil. Sinn], da wir finden, dass ein und derselbe Sinn unter ihnen metr als einen egensat kenne. Dahin [gehort], dass im Tone

[129]: 1 ἠσθάνετο a 2 τοιαύτη] ια in lit. V 4 μὲν om. 6 fortasse τὰ τῶν 8 ἀπλᾶ a 15 „περὶ ἁρῆς.“ λοιπὸς δὲ Va καὶ ἡ om. a 22 ἐναντιώσεις] ι et ει in lit. V ψηχρότης a 26 ἢ] cf. ἢ οὐκ εἰσὶν 56,1 et 58,2 63,6 Ind 27 ἀκουστῆ Va

[130]: 133v

[131]: 1 διαφορὰς] Arten 1—3 ἢ οὐκ—φωνῆς] vielleicht sind diese Vegensatze, ich meine die Grosse und die Kleinheit und die Glatte und die Rauheit., nicht Sinnesobjekte (Wahriehmungen?), welche den Gehor, Gehor, soandern dem Ton (Sch all) eientumlich sind; deenn daruber scheinter zu zweeifeln (dies scheint zweifelhaft) 3 κοινὰ γὰρ ταῦτα αἰσθητά om. 3—4 εἰ δὲ τοῦτο—πρὸς τὰ] Es giebt auch einen Unterschied zwisehen den Tastobjecten und 7 ἡ ὀσμὴ] die Geruche ὅτι ὲν] as sein Trager sei 9 ἀλλὰ τῆς σχέσεως ὡς τὸ] sondern nur ein auf dasselbe bezuglicher Name, Wie es der Fall ist bei dem 11 οὐδέν—οἰκεῖον] hat nicht einen Namen, welcher dasselbe umfasst 11—12 ἑνὶ . . ὀνόματι] in einen Namen, der sie umfasse 18 τὸ—γίνεσθαι] dass, wenn der Betaster das Fleisch betasted, man sofort es wahrnimmt 19 εἴ τις. περιτείνειεν] wenn du bekleidest und dann es betastest 21—23 ἔτι—σὰρξ συμφυής] Wenn du diese Haut vom Leibe gafasst, ihm anhaftend vorstellst, wie dass Fleisch gefasst ist, und ihm anhaftet, so ware es viel angemessener, dass das Tasten des Tastenden sofort wahrnehme 23—57,i ὥστ’—αἰσθάνεσθαι] Aus dieser Ursache scheint es nicht, dass, wenn wir finden, fass das Fleisch, wenn es betastet, empfinde, genugend weise, dass das Fleisch es sei, velches wahrnimmt

[132]: 1 αἱ om. a 2 in verbis ἴδια αἰσθητὰ φωνῆς merito haesit Arabs. sed coniecit nisi fallor, non legit: ἴδια αἰσθητὰ ἀκοῆς. ἀλλὰ φωνῆς. hoc enim dicit philosophus contraria illa, de quibus disputat, non tantum in voce, sed etiam in coloribus aliis sensibilibus percipi: ἐστὶ γὰρ κοινά, ὅσα τὸ μὲν γνωρίζεσθαι δι’ αἰσθήσεως ἔχει, πλείους μέντοι εἰσὶν αὐτῶν αἰσθήσεις διάκονοι (41,1). quare lenissime fortasse mutabis ἰδία αἰσθητὰ ἐπὶ φωνῆς. 5 ἑκάστη a 13 ὡς εἴρηκεν Ἀριστοτέλης] Ar. de an. 2,7. 419 a2

[133]: 3 ὡς] addit: wie die Vermittlung des 5—8 ἔνδοναἰσθητικόν] und dass der Beαἰσθητικόν] de Kraft, durch die er die Tastobjekte wahrnimmt, von innen ist und ein und dasselbe in dem Trager in allen Sinnen. Wie also die Sinnestatigkeit in jenen wird, wenn in regend einer Weise afficirt wird von dem Organ des Sinnes das Ding, in welchem zuerst die Existenz des Wahrnehmenden ist, weil das Oragan des Sinnes in der Mitte ist zwischen dem wahrnehmenden und dem Wahrgenommenen 8—9 οὕτως δὲ—γίνεται] Ebenso wird disser Sinn (Sinneswahrnehmung), wenn in irgend einer Weise von Fleische afficirt wird das Ding, welches in uns die Ursache fur die Sinnestatigkeit ist 10 ἁπτομένου αὐτῆς] wenn es (ut videtur das Fleisch) dasselbe beruhrt und betastet ἁπτόμενος] beruhrt und beyastet 14 ἄμα τῷ] durch 14—16 οὐκ εἰ—ἐν τῇ αἰσθήσει] und nicht daraus, dass das Fleisch vom Sinnesobjekt selbst afficirt wird, ergiebt sich, dass der Sinn des Tastens stattfindet, wenn zur Zeit des Sinnes (der Sinnesvorstellung) die Tastobjekte vor den Wahrnehmenden selbst gestellt werden 17 ταύτην] Fleisch 18 διαφέροι δ’ ἂν] der Unterschied zwischen diesem Sinn und den anderen Sinnen ist 18—19 οὐδὲ τοῖς— αἴσθησις ἐγίνετο] dass bei jenen Sinnen der Sinn (Sinnestatigkeit) nicht geschieht, wenn ihre Objekte nicht vor die Sinne und nicht vor die Sinnesorgane, geschwiege denn von einem anderen als sie, gestellt werden

[134]: 4 τὸ supra lin, V 8 τοῦ manus recentissima addidit V 8—9 tradita sensu non carent, sed notandum est Arabem vertere πάσχον τι τὸ ἐν ἡμῖν αἴτιον τῆς αἰσθήσεως (i. e. τὸ πρῶτον αἰσθητικόν) γίνεται (scil. ἡ αἴσθησις) = πάσχοντος τι τοῦ ἐν ἡμῖν αἰτίου τῆς αἰσθήσεως 10 ἅπτεσθαι de tangibili dictum ut 56,18 58,14 12 ἡ in lit. V 15 ἤδη γίνεται] incipit apodosim creberrima in priore enuntiato ellipsi. cf. οὐ γὰρ ἐπεὶ ἡ ὄρεξις ἐκείνων τινὸς προηγησαμένου, ἤδη καὶ τὸ κινοῦν ἐκείνων τι 137 v25 et Ind. s. v. ἤδη et Ellipsis 16 ἐπιτιθέμενα τὰ ἁπτὰ m1 ἐπιτιθεμένων τῶν ἁπτῶν m² V: ἐπιτιθέ μενα τὰ ἁπτὰ a 18 ὄγανον a

[135]: 5 ἁπτῶν] Sinnesobjekte 7 κεχωρισμένον] von aussen und getrennt 9 κεχωρισμένου] abgesondert abgeschnitten 10 ἔστιν] sie wurden 10—11 καίτοι— ἐκρισμένου] τός] weil die Sinnesorgane der Gattung nach den Dingen von aussen ahnlich sind 11 δι’ ὧν—γίνεται] durch welche durch die Vermittlung jener Organe die Bewegung entsteht in den Dingen von aussen vegen des Wahrnehemen den 12 τοῦ συμφυοῦς ἡμῖν] welches vom Leibe fefasst ist 13—14 ταύτης δὲἁπτομένων] die Ursache fur diese Verschiedenheit ist ebenfalls [die], dass dasjenige; was vom Thiere vollstandiger und vollkommener ist, so sein muss, dass es nicht derart unvollkommen sei, dass es nur die ihm nahen Dinge, welche ihn treffen, wahrnehme 15 τῶν μὲν οὖν παρόντων] allein die nahen Dinge 16 παρῆν] addit: wenn sie betastet waren 17 παρόντων] addit: den Tastenden 21 ἐν τῷ—αἰσθητῶν] im Buch des Sinnes und der Sinnesebojekte 23 καὶ ante μικτὸν om. 24 δὲ om. 26 ξηρότητες κτλ.] Arten der Trockenheit et q. s. 2 ὀρίζεται] entstehen 38 εἰς πρώτας ταύτας ἂν ἀνάγοιντο] sammeln sich aus diesen und kehren zu diesen zuruck, weil sie erste sind

[136]: 4 δοκεῖ γὰρ κτλ.] Ar. de an. 2,11. 423b1 sq. 8 τὰ ἐν a 10 τοῖς αἰσθητηρίοις τῶν a 12 fortasse διά του συμφυοῦς 14 μόνον a 16 δι’ supra lin. V 21 cf. Prael. 25 εἰσιν V: εἶναι a 28 ἂν om. a ὡς ἐν τοῖς κτλ.] Ar. de gen. 2,2 330a24

[137]: 124r

[138]: 2 τῷ—δύναμιν] dadurch dass es [Etwas] von dieser Kraft hat 5 τὸ ἁπτικὸν σῶμα] der wahrnehmende Korper 6 τινὰς τῶν ἐναντιώσεων] die tastbaren Gegeunsatze 6—7 τῶν δὲ—ὑπερβαλλόντων] er nimmt aber von ihnen wahr, was fehlt und was hinzugefigt ist von der Beschaffenheit, die er selbst hat 9—11 τὸ γὰρ—καὶ ἐναντίον] das Mittlere namlich erkennt (unterscheidet) zwischen jedem der beiden Extreme, denn es wird in Bezug auf jedes von beiden das andere Extrem und ihm Entegegengesetzt 13—14 τῷ μηκέτι—μηνυτικά] weil zur wesentlichen Existenz ihrer Organe es nicht notig ist, dass sie auch die Dinge besitzen, welche jenen dienen und aus ihnen (von welchen sie?) entstehen 16 μετὰ ψόφου-ὄσφρησιν om. 17—18 εἰ δὲ—ἁφῇ] wenn darin auch Etwas von den Sinnesobjekten ist, welche er wahrnimmt [etiam in sqq. Sing.] 18—19 τῶν μὲν—ἀντιλήψονται] denn das, dessen Beschaffenheit wie seine Beschaffenheit ist, nimmt er nicht wahr 20 αὐτῶν om. 20—21 τῶν δὲ—γεῦσις] unter den Sinnen giebt es solche, ohne welche das Thier nicht sein kann, das ist das Tasten und der Geschmack 21 τούτων] Tasten und Geschmack. post εἶναι addit: weil es ohne diese beiden nicht sein kann. 21—22 αἱ δ’ ἄλλαι—ἔχουσιν αὐτάς] die andern Sinne aber [i. e. was sie anbetrifft], so ist weder ihre Hilfe noch ihr Nutzen in [ihrem?] Vorhandensein fur das, worin sie sich finden, in ihrer Hilfe in Bezug auf das Dasein [desselben] 24 δύνασθαι om.

[139]: 5 ὅν sic V 8 τε supra lin. V 10 τὸ ἕτερον τῶν ἄκρων del. m2 V. cf. int. hebr. 15—16 ἔχειν—ἀναγκαῖον om. a 16 εἶναι μετὰ χρώματος οὐδὲ τὴν ἀκοὴν μετὰ ψόφου a 17 ἐν αὐτῇ a 18 fortasse καὶ αὐταὶ 23 τε om. a 24 καὶ om. a αὐτὰ a

[140]: 1 τίς—τίνος ἑκάστη] dass jeder der funf Sinne eine Kraft ist und wofur er eine Kraft ist 5 τε καὶ κριτικὴν om. 6 δὲ om. 8 λόγος] Inhalt 9 δὲ om. 10—11 διὸδυνάμεις εἴδη] weil sie die Gleichmassigkeit des Korpers, welchem die sinnliche Kraft gehort, desen Form die funf Krafte sind, zu Grunde richten 11 ἐν ἐκείνῳ] jenes Korpers καὶ om. 12 αὐτῶν] seine [Gleichmassigkeit 14 post κινήσεως addit: zu Grunde geht 15—16 οὖσα—δύναμιν] durch seine Organe, nicht insofern seine Organe Korper sind, sondern insofern er diese Kraft besitzt der Korper? ] 16 ὡς εἶπον καὶ κρίνει] wie wir davon gesagt haben, dass er wahrnehme und erkenne 19—20 ἐπεὶ— ἄλληλα] da wir aber auch die Sinnesobjekte der von einander werschiedenen Sinne erkennen 22 ἐπιζητήσαι τις ἄν] so ist es notig, dass wir nachforschen, bis erkannt werde, was es ist 24 ἀμφότερα-δῆλα] denn es mussen die beiden verschhiedenen Dinge zusammen in einem Dinge unterschieden werden

[141]: 2 γε a 3 τύπω a 10 διὸ] constans scriptoris usus διότι postulat. vid. Ind. αἱ om. 11 εἴδη m1 eadem manus αἶθε supra lineam V: εἴδη a: εἴδη quod non intellexit Arabs interpretando circumscripsisse videtur. fortasse δυνάμεις. ἤδη φθειρομένη δὲ cf. Ind. s. v. ἤδη 15 ἐκεῖνο V ex. Vict: ἐκεῖνος a 24 δεῖ εἶναι a

[142]: 134v

[143]: 3—8 καὶ γὰρ—νοῦς κρίνει om. 12—13 πάλιν—τοῦ λευκοῦ] wenn er auch zur selben Zeit das Weisse wahrnimmt 13 ὡς] und 15 ἕτερα] unidentische verschiedene 17—18 νῦν—διαφέρει om. 22 τοῦτο—γίνοιτο] dies sei nontwendig 25 πολὺ πρότερον (ἄπορον)] es wird ein ahnlicher Zweifel weil die Dinge treffen 31 ἀναλαμβάνοι] addit: bei meinem leben

[144]: 2 fortasse διαφορὰν ⟨τοῦ⟩ οὖ αὐτός πρὸς τὴν τοῦ οὗ οὐκ—ᾔσθετο om. a 5—6 ὡς μὲν γὰρ—κρῖναι om. a 10 hoc dicit: differentia nom ita cognosci potest, ut primum dulce ab albo diversum esse cognoscas (hoe priore tempore dulce tantummodo animadvertens), tum album a dulci (hoe altero temporis momento album asimmadertens] 7 αὐτῶν scripsi: αὐτῶν Va 8 αἰσθήσεων om. a 11 ὅτι V: ἄρα a 12 ὅτι V: ἄρα a τότε V: τοῦδε a 15 ἕτερα λέγον a 16 λέγει a 16—17 οὐ λέγει a 17 ὅτι V: ἄρα a

[145]: 5 καίτοι] weil 5—7 ἀλλ’ οὐδὲ—τοῦτο ποιεῖ] auch nicht die luft, die das Licht aufnimmt, weil (demit) es dem Gesicht zur Wahrnehmung der Farben dieat, indem sie zuerst, von ihnen bewegt wird, dies bewirkt, indem sie schwarz oder weiss wird 8 διὰ τοῦ αὐτοῦ] durch ein und dieselbe Luft 10—11 μὴ τὸ κατ’ αὐτὸν κείμενον—ἕτερον] nicht die Farbe, die in Demselben selbst ist, sondern die Farbe, die in dem andern ist 11 μέλας καὶ λευκὸς] ein weisser und ein schwarzer 12 ὁ μεταξὺ ἀὴρ] die Luft, die zwischen beiden ist 13 ὑπ’ αὐτῶν] von beiden 15—16 συμπαύεται—αἰσθητόν] Der Beweis dafur ist, dass sie von jeder jener Bewegungnen welche in ihnen von dem Sinnesobjekte [aus] entstehen, gestort werden beim Weichen des Sinnesobjektes und dessen Trennung von ihnen 18—19 δυνήσεται—ἀντιλαμβανομένη] so ist es moglich. dass die wahrnehmende Kraft, welche alle Sinnesobjekte wahrnimmt, [eine?] sei 19 πάντων om. διὰ τῶν αὐτῶν] durch ein Organ 20 ἣν—κρίνειν] und dies e Kraft, welche der gemeinschaftliche Sinn heisst, erkennt ἕκαστον αὐτῶν] jede jener Spuren, wenn sie auf ihn übergehen 22 μετὰ] wegen

[146]: 1 ὁ supra lin. V 4 ὅτι V: ἄρα a 7 καὶ corruptum est. lege τῷ. tantum negatur aera colorari. Cf. int. hebr. 9 cf. Alex. de sens. comm. 63,10 τὸ δ’ αὐτὸ τοῦτο ἀνάγκη γίνεσθαι, καὶ εἰ δύο τινὲς εἶεν οἱ ὁρῶντες ἄντικρυς ἑστῶτες ἀλλήλων, εἴη δὲ ἐπ’ εὐθείας ἑκατέρῳ τῶν ὁρώντων ὁρατόν τι κείμενον, οἱ δὲ ὁρῷεν μὴ καθ’ ὲαυτοὺς, ἀλλ’ ἑκάτερος αὐτῶν τὸ τῷ ἑτέρῳ ἐπ’ εὐθείας κείμενον et [de an.] 153v9 10 βλέπη a 11 τὸ ἕτερον a 11 ὁρῷεν ι subscripsit vetus corr. V: ὁρῶμεν a 15 ἕκαστον a 16 παρὸν V: παρὰ a εἰ δὲ a 18 exspectaveris παρουσίαν 22—63,5 ἔτι δοκεῖ— τοῖς ἐμψύχοις σώμασιν] opp. τὰ κάτοπτρα καὶ ὕδατα (13), sed haec verba num re vera huid loco destinata sint a scriptore dubium

[147]: 2 διὰ] in γοῦν] denn 4 τῆς—κινήσεως] von der Bewegung, welche von jenen im Gesichte war 5 σώμασιν om. 8 γὰρ] und 8—9 αἱ ἀπὸ—οὖσαι πολλαὶ] die geraden Linien, welche hineinkommen zwischen ihren Mittelpunkt und ihren Umfang, wenn sie auch viele sind 10 ἐφαρμόζειν] verbunden sind mit dem Mittelpunkt 12 πολλὰ] ein Vieles 13 τὸ— πολλὰ] [man muss sich vorstellen], dass sie eine und dass sie viele sei 17 διαφόρων om. 18 ὁμοίως ἡ αὐτή] in einer weise und ein und desselbe 19 καὶ ante μία om. 21—23 τῷ καθ’—ἑκάστου] wenn jeder einzelne von den Teilen des wahrnehmenden, nachdem er die Spur aufgenommen hat, diese Spur vahraimmt, weil sie Kraft und Ende ist fur jeden einzelnen derselben 23—25 ᾧ γὰρ—ὁμοίως] indem dasselbe Ding, womit das Ende der Bewegung, welches durch eines der Sinnesorgane stattfindet, auch mit den Enden der ubrigen Bewegungen in einer Weise ubereinstimmt 25 ὡς ἑνὶ κρίνει] sie erkennt, weil sie ein Ding ist 26 τε om. 26—27 ἕν—ἀδιαίρετον] das eine unteilbare Ding 27 τε καὶ om.

[148]: 7 πῆ a 18 παντός τε V: πάντα τὲ a 24 τὸ (scil. πέρας) V: τῷ a 25 fortasse κρινεῖ ut αἰσθήσεται (21 cf. 23)

[149]: 135r

[150]: 1 αὐτὴν] es [scil. τὸ ἓν καὶ ἀδιαίρετον] 1—3 πέρας οὖσαν—διαγγελλόντων αὐτῇ] weil es das Ende ist fur das Organ (sic) des Sinnes, welcher sie (sic) unterscheidet von den Spuren, welche im ihnen durch die Sinnesobjekte entstehnen 4—5 καὶ γὰρ—δεχόμενον] Denn dabei nimmt auch das Sinnesorgan im jedem besonderen Teile davon zugleich zwei Spuren zweier entgegengestzter Sinnesobjekte auf 6 ἐναντία] zwei entgegengesetzte 7 ἐναντίων] zwei entgegengesetzte 9 κατὰ μόρια] in jedem besonderen Teile 11 πάσχειν] Aufnahme der Spur und Affection 12 κρίσεως] Erkenntniss und Urteil 14—15 τὸ—λέγειν] dass man die zwei Entgegengesetzten unterscheidet 15—17 διὸ —μέλαν] Daher ist die Existenz desselben zugleich im Beurteiler unmoglich, so dass er von einem und demselben Dinge sage, dass es weiss und dass es schwarz sei 17 κρῖναι] Erkenntniss und Urteil δὴ] vielmehr 18 ὅτι ἐναντία om. 20 διαγγέλλοντος] unterscheidet uber [cf. v.1—3 20—65,1 ἡ γὰρ—ποιεῖται] denn wenn die Wahrnehmung ein und derselben Kraft den zwei Gegensätzen wird, und die Affection des Wahrnehmenden von einem der Organe des Sinnes [herruhrt], so fallt die Erkenntniss zweschen den beiden Gegensatzen, und wenn seine Wahrnehmung das, was mehr als dieses ist, [betrifft], so fallt die Erkenntniss zwischen die Gesammtheit. Das Ding namlich, mit welchem der Wahrnehmende die Formem ders elben animmt, dasselbe erkennt, was zwischen ihnen ist, zugleich

[151]: 1 διφέροντα a τέρας a 2 αἰσθηρίων a διαγγελόντων a 4 αἰσθτηριον a 8 διαδιδόντως a 10 αἰσθητη|τηρίου V 11—12 οὐ γὰρ ὥσπερ—τὰ ἐναντία om. a 13 ἐναντίᾳ a 14 γὰρ ἐναντίᾳ a 15 ἐναντία ἐναντία] τιο ἔναν m1 in mg. V: ἐναντία a 18 ὅτι V: ἄρα a 21 πάθῃ] sub θ paululum erasum V: πάθη a 22 πλείῳ a

[152]: 1 πῶς οἶόν τε] was die Art betrifft, in welcher man erkennt, dass τὸ αἰσθητήριον] der Wahrnehmende 3 δὲ om. 3—4 ὁρώντων—αἰσθανομένων] wenn wir diese Dinge sehen, nehmen wir wahr, dass wir sie gesehen haben, und wenn wir sie gehört haben, nehmen wir wahr, dass wir sie hören, ebenso wenn wir durch jeden einzelnen der Sinne wahrgenommen haben 5—6 οὐ γὰρ δὴ—ὁρῶμεν] Das Ding nämlich, durch welches wahrgenommen wird, wenn wir wahrgenommen haben, dass wir wahrnehmen, ist durch keine andere Kraft, als diejenige, in elcher der Sinn gesammelt (zusam mengefasst) wird. Denn wir nehmen nicht wahr, dass (wenn) wir wahrnehmen durch die Kraft, durchelche wir wahrnehmen. Wir sehen nämlich nicht 11—12 συναναφέρεται—αἰσθητοῖς διὰ] wir steigen nämlich zu jedem einzelnen von diesen Sinnesobjekten mit den je einem der Sinne specifischen Sinnesobdeskten durch 13 μεγέθους] Maass 14—15 μεθ’ ὧν—χρώμασιν] also sieht das Ding, welches die Farbe im Sehen bewegt — und diese vereinight jene — mit den Farben auch die Bewegungen, selche von jenen entstehen 18 post ὄψις addit: dieser Sinn sei αὐτὰ] seine [i. e. dieses Sinnes] Existenz 19—21 διὸ—αἰσθητά] daher wird aus ihrem Zustande offenbar, dass sie nicht sichtbare und nicht hörbare und nicht sinnlich wahrnehmbare sind, welche einem von den anderen diesen beiden ähnlichen Sinnen in der Teilung eigntümlich sind

[153]: 3 αὑτῶν scripsi: αὐτῶν Va 4 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 5 ἄλλη a 6 κοινὴν addidi, cf. int. hebraicam; ex eadem potuerit concludi Arabem legisse αἰσθανόμεθα. ⟨οὐ γὰρ αἰσθανόμεθα, ὅτι αἰσθανόμεθα αὐτῇ τῇ δυνάμει ᾗ αἰσθανόμεθα⟩ οὐ γὰρ ὁρῶμεν οὑτῶν scripsi: αὐτων (η supra ω vet corr. sive m¹) V : αὐτῶν a 7 ὁρᾷν a 9 συναίσθησις] ν supra lin. V 12 αὐτῆς a 14 ὂν om. a 18 αὐτὰ] scil. μέγεθος, ἀριθμός, τὰ κοινὰ αἰσθητά 20 τῶν ante ἄλλων supra lin. V 21 ἀντιδιῃρημένων a

[154]: 2 μηδὲν αἰσθητήριον] Kein anderes Organ (B: 0rgan für einen anderen Sinn) 3 ἔδει] es ist [so] dass, wenn ἔλειπεν] addit: diesen (dat.) 7 ἐπὶ δὲ ταῖςτελειότεραι] er [der Intellect] ist aber der vollkommenste dadurch, dass die ersten Kräfte in ihm vollendet sind 9—10 ἡ δὲ—λεγόμεθα] Die Kraft' der Phantasie gehört zu den Kräften der Seele, auch sie ist eine erkennende, eine der Kräfte, durch welche von uns gesagt wird, ob wir die Wahrheit reden oder lügen 11 καὶ ante πολλὰ om. 12 δόξῃ] Glaube, Meinung 15 δίοις] die Sinnesobjekte, die sie wahrnimmt 17 τοῦ ἐπιστητοῦ] des durch das Lernen Erkannten 17—18 ὅτι ἐκείνου-ἔχειν] undes ist nicht möglich, dass es (?) anders als das durch Lernen Erkannte sei 21 φάντασμά τι γίνεσθαι] dass eines der Dinge vorgestellt werde 23 πολλάκις om. 24 τῆς αἰσθήσεως χωρίζεται] sas den Sinn betrifft, so wird [die Phantasie] von uns (ihm?) unterschieden 26 καὶ om. 27—28 ἔτι αἴσθησις—αἰσθάνεσθαι] Das Verhätniss des Sinnes zu uns ist nicht dieses; er ist uns nämlich nicht, dass wir Sinnesobjekte wahrnehmen, wenn sie für uns nicht vorhanden sind

[155]: 3 ὡς ἔδειξεν κτλ.] Ar. de an. 3,1. 424b 22 4 ἀριστοτέλους a 9 „περὶ φαντασίας καὶ φανταστικῆς δυνάμεως. ἡ δὲ Va 10 fortasse αἷς 17 fortasse ἐκεῖνο cf. Ar. an. post. 71b15

[156]: 135v

[157]: 1—2 φαντασία—λαβεῖν] das Verhältniss der Phantasie ist ebenfalls für uns, dass wir nämlich Etwas vorstellen können, auch wenn es nicht da ist 2 καὶ om. 4 τῶν ἰδίων] über die Sinnesobjekte, die ihm specificiren 7 καίτοι] nun 8 ἀκριβεστέραν] sahrere und wahrhaftigere 11 φρόνησις] Erkenntniss. post μόνοις addit: „nicht anderen 14 οὐ μὴν οὐδὲ οὕτως ἔχει] as bei Intellect und Syllogismus nicht der Fall ist 15 τῇ μὲν γὰρ] denn der Meinung 17 δὲ om. 17 ἡ δὲ συγκατάθεσις—πίστεως] die Ansicht ist mit dem Glauben an die Sache verbunden, von welcher man eine Ansicht hat 17—18 λογικὴ—μετὰ κρίσεως] denn die Meinung ist eine redende, forlgernde 19 πίστιν δε οὐδέν] viele Thiere besitzen Phantasie], wovon nichts Bewährung hat 29 συγκατάθεσιν] Meingung 21 δόξα] Meinung 22 ὁμοίως] zusammen auf dieselbe Weise 23 ὥσπερ—δόξῃ] vie auch nicht Wahrheit und Falschheit im Sinn und der Meinung aud dieselbe Weise ist 26 ante ἦν γὰρ addit: Bestände sie in einer Zusammensetung beider 27 σωζομένων ἐν αὐτῷ] Unter Beibehaltung

[158]: 5 δὲ μὴ V : μηδὲ a 6 αἰσθανόμεθα a 11 ἔτι] inter ε et τ paululum erasum V ὥσπερ οὖν] cf. Ind 12 μόνης a 13 ἀληθὲς a 20 μετὰ] τα in lit. V 22 ψεῦδος] cf. 70,7 23 τούτων] ω in lit. V

[159]: 1 οὕτως om. 1—2 οὐ—κράσει] eine Zusammensetzung dieser Art vird nicht durch Mischung 3 post ἐκεῖνά ἐστι addit: aus denen es zusammengesetzt ist 4 ὦδε ἂν γνωρίσαιμεν] wer gabe, dass ich es wusste! (= möchte ich wol wissen) 5—6 οἷον —ἀναζωγράφημα] [Etwas] einer Spur und einen Eingepragten Aehnliches 9 ὸν—εἰ- κών τις] auf der Stufe einer Aehnlichkeit 11 τύπωσιν ἐν ψυχῇ καὶ om. 13 περὶ τὸν τύπον τοῦτον om. post ἐνέργεια addit: wodurch es ist (entsteht 16—17 ἔτι ἤτοι—φαντασίαν om. 21 εἴη ἂν ὡς] es ist mit der Phantasie, wie 23—25 ὁμοίως—ἐνέργεια] so auch bei der intellectuellen Vorstellung ein intellingbles Ding, und dies ist das, vas intellectuell vorgestellt wird, und der Intellect, d. i. die Kraft, durch welche jenes wird (?) und die intellectuelle Vorstellung, d. i. die Wirkung des Intellects im Vorgestellten 29 καὶ αὐτὴν om.

[160]: 4 ῳδε a 5 τύπτον a 7 ἐγκατάλλημα V ὂν om. a 22 fortasse ἐστὶ ⟨δὲ> καὶ

[161]: 1 post αἰσθητὰ addit desselbeen 4 τὸν τύπον—ἐν αὐτῷ] dass in uns zurückbleibt die Spur 6 τῷ λόγῳ] im Inhalt 10 ὥσπερ αἰσθητὰ αὐτῇ] weil dieselben ihr sinnlich wahrnehmbar sind 11 ὅταν . . αὐτῇ γίνηται] wenn sie ihre Tätigkeit so ausübt 12—14 ἡ γὰρ—αἴσθησίς ἐστι] denn die Tätigkeit der sensuellen Seele, welche besteht in Bewegung, welche im Sinnesorgan am Wahrnehmenden während des Wahrgenommenen vorhanden und bleibend ist, ist Sinn 17 ὡς—τι] weil es irgend ein Wahrgenommenes ist 17—19 ἡ γὰρ—ἐγγενόμενον] Ist die Tätigkeit in diesem Reste selbst nicht schlechtweg, [nämlich] wie wir sie geschildert haben, sondern aus einer anderen Sache entstanden, 21 γοῦν] wie βακτηρία] Schleuder 22—24 καὶ τὸ—κινεῖ τὴν φανταστικὴν ψυχὴν] haec verba corrupta legit interpres 25 παραπλησίως —τούτοις] in derselben Weise 25—26 τὰ—γινόμενα] die Dinge, welche in ihr [der phantastischen Seele?] entstehen auf dem Wege der Abbildung und Vorstellung

[162]: 3 αἴσθησις] alterum ι in lit. V ὅτι V: ἄρα a 4 αὐτῷ Va 9 τὰ ante αἰσθητὰ] α supra lin. V 11 αὐτῇ scripsi, scil. τῇ δυνάμει, quae secundum res, de quibus agit, aut αἰσθητική aut φανταστική fit: αυτη V: αὐτὴ a 12 γίνεται a κίνησιν addidi secutus interpretationem hebraicam 17 τοῦτο] το supra lin. V 23 αὐτὸ V: αὐτὰ a 26 ὑμῖν a

[163]: 136r

[164]: 1 ὥστε καὶ ταῦτα . . κινεῖ] dadurch werden diese Dinge ebenfalls bewegt 3—5 τὸ γὰρ—ἐστίν] denn der Ausspruch dass sie eine Spur im Leiter ist, welche am Ueberrest [stattfindet], ist der Ausspruch desjenigen, der die Phantasie nicht in dis Wirkung (in actu) am Ueberreste setzt 6 ἀπὸ— αἰσθητοῦ] von dem Wahrgenommenen selbst 7—8 διὸ—φαντασιῶν] daher ist der grösste Teil dieser Vorstellung, welche diesen Verlauf nimmt 8—9 αἱ δὲ— συμβεβηκός] Die Vorstellung hingegen, welche in den Restem ist, welche von den gemeinschaftlichen Sinnesobjekten übrig bleiben, und welche durch Zufall [ entstehen] 12—13 αἱ δὲ—ἔχουσιν] Was die Vorstellung anbetriffr, welche aus den Resten entsteht, so sind (sic) diese nicht von allen Seiten gerettet, sondern die Vorstellung, welche?] eine hinzugefügte Einirkung in ihren Spuren hat, ist lügenhaft 17—18 καὶ ὅσαι—ἐν αὐτοῖς] und die Phantasie, welche auf dem Wege der Abbildung (?) [stattfindet], wie ich in Bezug auf dieseste gesagt habe 18 τοιαῦται—παρακοπτόντων] Diesen Verlauf nimmt die Vorsstellung der Dinge, von denen aus man zur Verirrung (Sophismus) abweicht 23—25 ἡ περὶ— περὶ αὐτό] ist die, welche am Reste vorgeht, welcher von einem vorhandenen Dinge übrig geblieben und in ihr ist, indem er in seinem selbigen Zustande geblieben ist 25—71,1 ὁποῖαι—γινόμεναι] wie das, was davon im Schlafe [vorkommt], was entsteht

[165]: 2 φανσίας a 4 τύπτωσιν ἐν ὑγεμονικῷ a 6 ἀπὸ scripsi: ὑπὸ Va καθ αὐτοῦ a 11 αυται V 12 μὴ πάντῃ δὲ V: μηδὲ αὐτὴ δὲ a 16 ὡς supra lin. V 21 αἴτια Va

[166]: 3 ὡς καὶ δόξα] wie die lügenhafte Meinung die ist 4—5 κατὰ—σχέσιν] im Verhältniss zu dem phantastisch vorgestellten Ding 6—7 ἀμυδραὶ—μηνύουσαι] die schwache ist die, welche in oberflächlicher Betrachtung vorfällt, ohne dass in ihm (?) Etwassei, was verhindert, dass das Phantasieobjekt zur Deutlichkeit gelange 11 καταληπτικὰς] anlangende, erreichende 14—15 καὶ σφοδρά—καταληπτική] ich meine die starke anlangende 18 καὶ ἐπὶ—ἐξοχάς] und in Vorstellungen in der Kategorie der Vertiefung und Erhabenheit 20 ἀπιστοῦμεν] beseitigen sie und halten sie nicht für vahr ἀλλ’—ἄλλων] sondern weil sie nach unserer Ansicht etwas Anderes fälscht 21 ἂν— προδιαβεβλημένοι] weit wir achon früher belehrt worden sind, dass sie schadhaft (lügenhaft) sind 22 ἐνέργεια πρακτική] die intellectuelle Wirkung (aus dem Intellct hervorgehend) 25 διὰ—νοῦν] weil Etwas die Erkenntniss derselben hindert 27 ὑποβάθραν] βasis ἐπίκρισιν] Anordnung

[167]: 3 ἀντιμαρτυρεῖ] τυ supra lin. V 6 ἐπιπόλεοι Va 7 καταληπτικὸν (πκτ vet. corr. supra lin.) V: καταληπτικὸν a τρανῶν a 13 ἀληθῶν] ἀλη in lit. V ἀμηδράς a 15 ἀμυδρὰ a 16 σροδρὰ a 19 διότι V: δι’ ἄρα a 25 ἐπικεκαλύφθαι a

[168]: 136v

[169]: 3 ἀποστραφῆναι αὐτό] abweichend meinen, dass sie so sei 4—5 κρίσεως—ἀρχαί] sie beide sind zwei Principien für die Wahl der Ding,; welche sie wahrnehmen, und deren Entfernung und das Fliehen vor ihnen 5—7 χρὴ δὲ—σχῆμα γινόμενον] wir müssen unter unserem Ausdruck in Bezug auf die Phantasie ,,die Spur“ (p: von der afficirten Phantasie) verstehen den allgemeineneren Begriff. Denn die Spur im wahren Sinne gebraucht ist die Figur, welche entsteht in der Tiefe oder in Erhabenheit durch die Spur in dem Spurobjekt 12 τύπον] Rest 14 ταύτῃ om. 15 τῇ ὁρμῇ] an jede Anregung καὶ] sondern 20 ἄλλῳ] addit: als die Sonne 21 ἤδη καὶ] ohne Zeifel 22—24 ἀλλ᾿ οὐδ᾿—κινητική] Ebenno entsteht nicht aus der Ansicht im Bereich der mathematischen Wissenschaften, dass die Diagonale nicht gemeinschaftlich sei der Seite, ich meine von derselben verschieden sei, eine bewegende Anregung 24 ἢ— φαντασίαις] nur gehört diese Ansicht und was ihr ähnlich ist, nicht der Phantasie an

[170]: 2 ᾧδε a ἢ in lit. V 5 κοινότερον et ἀκούειν cf. Ind. 6 ἢ τὸ male distinguit cohaerentia. nam τὸ ἐν τῷ τυπουμένῳ σχῆμα γίνεται κατ᾿ εἰσοχὴν καὶ ἐξοχήν. fortasse ὑπὸ cf. etiam int. hebr. 7 ὡς] ω in lit. V 9 γίνεται ἐν ἡμῖν a 11 ἐγκατάλημμα a 13 (et 18) πάση a 19 τὴν φαντασίαν a 20 πάση συγκαθέσει a 21 συγκαταθέμενός τινι a: συγκαθέμενός τι V 25 σωκράτη V: σωκράτη a 28 γὰρ ἐπί τι a

[171]: 1 παροῦσιν] vorhanden und bleibend 6 τῆς ἐνεργείας, ὅπερ ἐστὶ τὸ φῶς om. 7—8 ἔστι δὲ—ἡμῖν] Was die Ansicht betrift, so ist ihre Entstehung bei den einfachen Dingen und ob] ein Ding vorhanden sei oder nicht, so ist die Angelegenheit dieser Entstehung in uns nicht unsere 9—10 ἡ δὲ— γινομένη] was aber von ihr entsteht, nach der Speculation übet die Gegensta de, [die betreffen] was zu thun sei oder nicht zu thun sei 19 ὅσα—τρόπον] von welchem [Orte?] es [das Thier] in dieser Bewegung bewegt wird 21 τοῦ ἑτέρου μέρους] vom letzten Teil 23 κριτικοῦ om. 23—24 τὴν ἀναφορὰν—ἔχοντος] wendet sich (wird?) auf dem Wege des Endzwecks, welcher beabsichtigt ist, zur Praxis 26 ὡς—τέλος] inwiefern um seinetwillen der sinnliche [Teil] ist und er der im sinnlichen beabsichtigte Zweck ist 29 ὁρμᾷ] wird angeregt ὁρμητική δ. die anregende Kraft] ἀποστρεφόμενα] verabscheut es das Ding, so

[172]: 8 ἁπλοῖς] non intellego. exspectas κριτέοις sive aliud verbum oppositum τοῖς πρακτέοις (10) 11 του V 17 ,περὶ ὁρμῆς καὶ τῆς ὁρμητικῆς δυνάμεως “. ἀκόλουθον δὲ Va τῆς om. a 20 ταῖς om. a 21 οὖυοα V 24 ὡς ἐπὶ τέλος τὴν πρᾶξιν] cf. ὡς ἐπὶ ἀρχὴν τὴν καρδίαν 141r1 ὡς ἀπὸ παρόντων τῶν οὐ παρόντων 70,16, 71,1 28 αὑτῶν scripsi: αὐτῶν Va 29 ὁρμᾶται καὶ a

[173]: 2 μὲν γὰρ om. 4 ὡς ὀλιγωροῦντα om. 6 δέ γε om. 9—12 τὸ γὰρ ὀρεκτικὸν —καλεῖται] wenn nämlich der begierdlche Teil sich an die Vernunft lehnen kann und nach der Vernunft begehrt, dadurch gebunden an das, was die Vernunft beurteilt und für erforderlich hält, so nennt man diese Art von Berierde, welche daraus entsteht, Willen 12 καὶ τὸ βουλεύεσθαι] und die Leitung 13 ἀλλὰ om. 15 ἐκ— γνωρίσαι] das können wir auch ersehen aus dem, wodurch wir sie beschreiben 16 ἐν τοῖς φυτοῖς] in der Pflanze 20 ζῇ—ἐνεργοῦν] wirkt 23 ἀλλ—μέρος] sondern weil er ein Teil des beseelten Wesen ist ἔτι] also 26 γοῦν] dahin gehört dass ἀργία] Aufhebung 27 ἀνενεργησία] Aufhebung

[174]: 1 ἐκκλίναι a καὶ ante ἡ ὄρεξις om. a 3 τοῦ om. a 4 ὀλιγωροῦντα a: ὀλιγοροῦντα V 8 μόνον a 11 ἡ τοιάδε ὄρεξις κτλ.] cf. 4,4 12 μεταβολῆς a 13 λόγου a δυναμις V 16 φυτοῖς scripsi, quod et argumentatio postulat et legit Arabs: ζῴοις Va 17 τὸ om. a 19 ὑπάρχει a 22 γίνεται a αἴσθησιν om. a 23 μέρος scripsi: μέρους Va θρεπτικὴ a 26 ἀργία a ἡσυχία a

[175]: 137r

[176]: 5 τὸ . . εἶναι] Qualität 6 τοιαῦτα] nährend oder sinnlich 7 πάντως ante ἐνεργεῖ vertit. 11 οἷς— αἰσθητικόν] worin sich auch die nährende von der sinnlichen unterscheidet 12—15 τῷ τὸ μὲν—καὶ πρακτικόν] dass die begierdliche und die wahrnehmende [kraft] verschieden ist von der nährenden und dass die begierdliche erkennend ist, die nährende praktisch (p: dienend), denn die nährende ist nicht erkennend, vie die sinnliche, denn (Pmg: obwohl) die begierdliche ist ebenfalls praktisch, wirkend 16 τῇ—ἐνεργειῶν] jene [i. e. Begierde] ist später als diese [i. e. Sinn] im Range und in der Zeit ihrer Wirkungen 18 τέλος] Zweck und Absicht 19 καὶ μὲν om. 22 κρίσεως] Theories 25 πρώτας] die mehr primären 28 ἀλλὰ om. 30 χάριν] nur wegen

[177]: 5 θρεπτικῷ] ι adscriptum in lit. V post καὶ τὸ paululum erasum V 16 πρῶτα V: πρῶται a 22 ζῶσι a 28 fortasse ἐνεργειῶν χάριν

[178]: 1 καὶ om. 2 τοῦ πρακτικοῦ— χάριν] ist wegen der Wirkung der anregenden [Kraft vorhanden] 3 πρακτικὸν—ὁρμητικὸν] die Wirkung der anregenden πάλιν om. 5—6 ὡς δείκνυται] wie wir erläutern werden, wenn wir zun Rede darüber kommen 6 καὶ . . καὶ om. 7—8 περὶ—ἐστιν] um derentwillen und in welchen sie sind 8 δὲ om. κριτικῶν] theoretisch 10 τῆς ψυχῆς om. 11 τὸ λογιστικόν] das Denken (die tede) 18 ὅπως—διαφοράς] er ist nämlich [dazu] da, dass zu ihm die Arten der Sinnesobjekte kommen und er ihn [es? das Denken?] (aud sie hinweise?) über sie belehre 14 δὲ] und 16 —17 τὸ δέ τί—τούτοις] und Etwas, was sich in dem Nerv findet, denn auch im Nerv ist eine Kraft 17 καθ’ ἣν—ἐνεργείαις] durch welche der Leib in den Wirkungen dient, welche durch die Anrgeung stattfinden 18—77,9 ἐπεὶ γὰρ—αἰτία γίγνεται] die Wirkungen nämlich, welche wir durch die Begierde ausüben, üben wir aus, wenn in uns eine der Spuren entsteht, wovon nämlich [manche], die den Leib schwächt p. vermehrt] und die Anschwellung und Zunahme entstehen lässt, durch eine gleichmässige Wärme, die dadurch entsteht, manche ihn erkältet und zusammenzieht (denn die Arten der Phantasie, nachdem was phantastisch vorgestellt (geglaubt wird von den Gegenständen und ihrer Wahrnehmung und ihrer Vorstellung im lntellest— nachdem sie gewesen sind, da sie im Zusammenhange mit ]enen Gegenständen stehen (sind) und in der Aehnlichkeit mit ihnen: entstehen im Leibe, als ob sie vorhanden wären, sei es [durch?] Zerstreuung, sei es Ausbreitung, sei es Zusammenziehung), diese Zusammenziehung und Ausbreitung, wenn sie durem Wind entsteht, der dem Nerv sich nähert, so wird dadurch vorbereitet, dass er sich bewege in dea Wirkungen, welche durch die Anregung werden. Die Aufnahme des Anfange der Bewegung aber [geschieht] wegen der Begierde, denn eine kleine Veränderung, die am Anfange entsteht, wird Ursache für eine grosse Verschiedenheit

[179]: 1 καὶ οὕτως κριτικὸν] cf. τοῦ οὕτως κριτικοῦ 73,23 9 τις om. a 12 ἐν οἷς ἐστιν ἄμφω] cf. ἐν οἶς εἰσι πᾶσαι 75,25 ἐν οἶς εἰσιν αἱ δυνάμεις ἀμφότεραι 140v39 et 9,2 30, 3 36,21 45,9 76,4140v47 16 διακονητικόν vel ὑπηρετικόν excidisse videtur post νεύροις 18 ἐγγινομένου a

[180]: 10 πολλὴ om. 10—12 καὶ περὶ—νοήσεις] so ist es auch notsendig mit dem Ηanche, welcher im Nerv ist, wenn in ihm irgend eine Ve änderung eatsteht, so ergiebt sich für ihm irgend eine Vahrnehmung von Dingen und deren Vorstellung 12-15 εἰ καὶτρόμοις] findet eine derartige Veränderung in dem ersten wahrnehmenden Gliede statt, so wird, weil das frincip des Thieress das er ist, im gan zen Leibe eine grosse Veräanderun in den Arten der Rote und der Blue und der Wärme und der Kälte und des Schauerns und des Zitterns und in actu ist .. cetera usque ad φευκτόν plane corrupta 17-18 ἐξ ἀνάγκης—ψὐξις] und es zieht notwendig nach sich eine Vorstellung, deren Art und Aehnlichkeit Värme und Kälte ist 19 πάντα] addit: mit Ausnahme des ihnen Fremden xσχεδὸν om. καὶ] oder 21 ὡς—όνειρωγμοῖς] wie es vorkommt bei der Besegung des Beischlafs im Schlsafe 21—23 ἃ πάθη—δυνάμει] weil nämlich die ersten Spuren, aenn sie sich auf die Anfänge der organischen Glieder rstrecken, dieselb auch zu ihren Tätigkeiten und ihren Dienste heranciehen durch die Kraft der Anregung 23 καὶ τὴν ἀρχὴν] von jeher von Anfsang in uns

[181]: 1 fortasse αὐτῷ 3 ἔννοιαι] cf. ἐγγίνεται ἡ τοιάδε ξξις τῷ νῷ κατὰ μετάβασιν ἀπὸ τῆς περὶ τὰ αἰσθητὰ συνεχοῦς ἐνεργείας, ὃ κατ’ ἀρχὰς μὲν νόημα καὶ ἕννοια καλεῖται, πλεονάσαν δὲ καὶ κοικίλον καὶ πολύτροπον γινόμενον, ὡς δύνασθαι καὶ χωρὶς τῆς αἰσθητικῆς ὑποβάθρας ποιεῖν τοῦτο, νοῦς ἤδη 138 v 42 5 ὧν γινομένων-ἐπὶ τὰ νεῦρα] per anacoluthon, quod raro occurrit in hoc scriptore (cf. Ind.), continuatur prius enuntiatum: ἐπεὶ—πράττεται, ὧν παθῶν τὰ μὲν ἀνίησιν, τὰ δὲ συστέλλει. exspectas τούτων τῶν συστολῶν γινομένων κτλ. cf. ὧν γινομένων περὶ ἡμᾶς ὁρῶμεν ποτὲ μὲν κτλ. v.20 9 γίγνεται V: γίνεται a 11 δι’ a 12 γένοντο a 14 ἐριθήμασιν a 22 τας V

[182]: 137v

[183]: 2 ante τίνα om. τὰ μόρια—ψυχῆς] die allen Thieren gemeinschaftlichen Teile der Seele 4 μὲν] jedoch 10 τῆς κοινῆς αἰσθήσεως] eine Virung des gemeinschaftlichen innes δὲ] und ἐπὶ] durch 13 κατ’ ἄλλο—ἄλλο] nur dass sie [die Sinneswahrnehmung] in verschiedenen Dingen [Wird] πάλιν om. 14 καὶ ante ἄλλαι om. 15 ἀντιλαμβάνεσθαι ὑπολαμβάνειν] Erfindung, Denken 16 ὑποληπτέον] munst du Winssen 17— 18 ἐκάστην—δύναμιν] nur dass jede einzelne jener Gattungen [der Erkenntniss] [p. addit: aus ihm] entsteht durch eine Kraft, die verschieden ist von einer andern 19—20 καὶ τὸ ἀντιλαμβάνεσθαι—καταλαμβάνειν] Denken. Glauben, Wahrnehmung, Erfindung 22 τε καὶ om. 24 τε καὶ om. 26 δὲ om. 27 ψυχῆς] addit: welche sich nicht bewegt λέγεται] addit: nur 28—29 ἀλλ ἐπεὶ—κινούμενον] Aber da man in einer allgemeineren Veise sagt, dass ein Ding von einen anderen Ding besegt wird, indem es anch in jenem Ding bewegt wird

[184]: 5 ὡς ἐρρήθη] 29,10 6 αὐτοῦ Va 8 ὕλη a 14 κρίσις a 24 ὀρεκτικὴ scripsi v. int. hebr.: θρεπτικὴ Va 25 ὡς προείρηται] 2,24 sq. 29 κατ’ ἄλλο legit Arabs

[185]: 1 τῆς—αὐτήν] von seiner Arbeit, weil er sich durch sie bevegt 2 καὶ om. 5 τὰ μὲν γὰρ] Denn Einiges, wovon wir sagen, dass es bewege 5—6 οὕτως —κινεῖν] bew egt, weil es geliebt und ersehnt wird 7 καὶ om. 8 κινεῖται] finden wir bewegt 9 ὧν ᾔσθετο] addit: durch sie [die Seele] 10 ἢ ἐνόησεν om. (τῷ) κινεῖσθαι αὐτό] denn es scheint sich zu bewegen 11 ἐμπεσόντα] indem es sich vermengt καὶ—αὐτῶν] und dies geschieht mit Zwang, weii es nicht abgesondert ist von dem, was es bewgt 12—13 αἱ—είρημέναι] die beiden Bewegungen, deren wir früher gedacht haben 17 ἵνα] wie 19 ἐν ἡμῖν] in ihm 20 ἐρέτης] Ruder 21 τῆς κινήσεως] addit: im Thiere 23 ἀλλ’ om. τούτοις] diesen beiden 24 ἀνατιθέναι χρὴ pendet ex, ἡγεῖσθαι

[186]: 1 ὅτι V: ἄρα a 2 κατὰ ταύτην V : κατ’ αὐτὴν a 13 πρὸ ταύτης scripsi: πρὸ ταύταις V (in margine m1 ῆν scripsit, quod quo referatur dubium est): πρὸς ταύταις a νοεισθαι (η m1 supralin.) V 14 κνεῖ V : κινεῖν a 15 ἐπ αὐτοκινούμεν V: ὑπ’ αὐτὸ κινούμενος a τὸ, νοοῦν V: τὸ νοῦν a: fortasse τὸν νοῦν 20 ἐρέτης a 21 ἐν τοῖς πρώτοις] p. 1—26, praec. cf. 15,9sq. et 21,22.

[187]: 1—2 ἡ γὰρ—κινήσεως] Den dies ist in dem Beseelten, in den Intelligibeln die Ursache seiner Bewegung im Orte 7 ἐν τοῖς θεωρητοῖς] in den Dingen, in welchen das Vorgestellte ist 8 συμπέρασμα—δεικνύμενον] Schlussfolgerung, welohe erscheint ans den Prämissen 9 βουλήσεως συμπέρασμα] Folgerung des Ratschlages 10-12 ἄμα τε γἀρ—ἔξωθεν ἦ] Denn es ist erläutert, dass mit dem λatschlage (Beschluss) eintreffen misse das Aufsuchen eines Dinges oder das Fliehen desselben, und dass, wenn jemand, dem es gelingt (?), mit einer Meinung (Vernunft) handelt aus jener Begierde, jener Gegenausgeführt Vird, wenn kein Hinderniss von sussen es verhindert 13 συμπέρασμα —περιπατεῖν] so wird er als Folgerung der beiden främissen, selche er ereῦhnt hat, annelhmen müssen, das er gete ἀλλὰ om. 14 μοι δεῖ] ein Glied bedarf [Bp: mein Vater, quod corruptum videtur e; ich St.] 15 συμπέρασμα. μεταφέρει] die Folge der fraemissen bringt ihn dazu 16 αὗται-τοιαῦται] dies 17 post ἐνέργειαι addit: und dies ist ihre βeschaffenheit 18 δὲ τὴν om. 19-20 προσθήκην τινὰ δυνάμεως] durch das Hinzukommen einer Kraft von irgend einer Art 21 καὶ om. 22 ἣν—ἔχων] durch sie wird der Mensch specificirt 23 τιμιώτερόν] das bedeutendste τελειότερον] das vollκommenste

[188]: 5 πράξεις ἂν τις a 6 ἐπακολουθῆσαι Va 10 ὅτι V: ἄρα α 11 συνοδεύῃ a 13 ποιεῖ a πιριπατεῖν a 15 εἰς V: ὡς a 17 αἳ scripsi: αἱ Va 20 ,περὶ τῆς λογικῆς δυνάμεως“. ἔστιν δὲ Va 23 τ’ ἄλα V: τὰ ἄλλα a 24 αὐτὴ scripsi αὕτη Va

[189]: 138r

[190]: 1 τῷ— αὐτῆς] weil auch die Dinge, selche die Seete durch diese Kraft bezweckt, und diese Tätigkeit verschieden sind 3-4 καὶ οἰκειότητα om. 5—7 τῷ—γίνεσθαι] dass einige, selche gemacht serden, [so] entstehen, ἄdass sie] mῦglicherseise von dieser Beschafenheit sind, möglichermeise von jener 10 καὶ βουλευτικός om. 11 ὅταν —κριθεῖσιν] wena man das getan hat, voriber der Ville und die Segierde geurteilt hat 14 ἐπιτηδειότητα] Anlsage und geignetheit 19-20 ὅτε-εῦ] durch diese Beschaffenheit mlich ist es im sahren Sinne die Vortrefflichkeit annehmend, deann die Geeignetheit und die Schönheit sind in dem Vollkommenen 20 πρακτικός—δοξαστικὸς] der praktische gedanliche 23 δὲ om. ὃν—ινόμεθα] welcher wird und den wir besitzen 24 καὶ ἔστι] und mit Recht sird er so genant 26 ἐνν-πεπηρωμένοις] in denen, die nicht vollendet sind

[191]: 1 τὰ om. Ka 2 τὴν om. Ka 5 ἐδείχθη] 39,1 sq. 12 ἐπιστομονικὸς a 15 αὐτή a ἐνεργέστατον Ka 20 τε καὶ δοξαστικὸς in lit. V 21 νοῦς in mg. addidit m1 V οὗτοί Ka 22 ,,περὶ τοῦ δυνάμει νοῦ “. ὁ δὲ Va 24 cf. ἐστι καὶ λέγεται 144r 20

[192]: 1 ἐγγινόμενος] der in uns der Genossenschaft der Menschen entssteht καἰ εἶδος— ὢν] welche eine Form ist, da er eine Aneignung und Vollendung ist für den natürlichen lntellect 2 ἀσκήσασίν—μαθοῦσιν] welche ausgegangen sind (sic) und sich unterrichtet haben 3 καὶ ante ἐπὶ om. 6—9 ἐπὶ μὲν γὰρ τοῦ περιπατεῖν—προσγίνεται φύσει] denn was das Geben betrifft, sowie die Kraft des Gehens sich in uns von Natur findet, und uns von jeher angeboren ist, ebenso entsteht in uns fortfahrend die Tätigkeit des Gehens, wenn wir wachsen und vervollkommnet geworden sind 11 ἀλλὰ — κατηγοροῦμεν] sondern wir beteichnen die vorzüglichen unter den enschen, mit Ausschluss der anderen, wenn wir sagen, dass sie Intellect besitzen 12 ἢ καὶ] wenn auch 14 κοινὸς] der allgemeine, der gemeinschaftliche 16 μὲν οὖν om. 17 βουλῆς—βελτίονος] deren [der πρακτά] bedarf man zur Leitung, so dass man das essere von beiden Gegenständen wählt 18 καὶ om. 19 ἀλλ᾿ οὐ βουλευτικός] nicht die. Leitung und der Rat 21—83,2 ὕστερον—θεωρητῶν] erwerben wir zuletct durch Uebung im Erlernen und zwar ist dieses in Zeiehung auf die partiellen (Einzelheiten?) im praktischen lntellect; hingegen in eziehung auf die Werke und im theoretischen Intellect in Bezug auf die Dinge, über selche speculirt wird

[193]: 1 ,,περὶ τοῦ καθ ἔξιν νοῦ“. ὁ δὲ Va 2 τοῖς V 3 τρόπον] π in lit. V μέν om. K 5 δὲ om. K 7 ἐνυπάρχει V 11 τὸ, νοῦν V: τὸν νοῦν Ka 12 ἢ καὶ] εἰ καὶ legit Arabs, sed cf. Ind. haec enim verba quasi per parenthesim dicta vim praecedentis enuntiati restringunt 13 cf. ἥτις περίληψίς τε καὶ διὰ τῆς τῶν καθ ἕκαστα αἰσθητῶν ὁμοιότητος τοῦ καθόλου λῆψις νόησίς ἐστν 83,11 [Cf. etiam: ταῖς μεταβολαῖς καὶ ἄλλοτε πρὸς ἄλλα τε καὶ δι᾿ ἄλλων ἐνεργείαις p. 27,5] 14 οὗτός ἐστι cf. 2416 93,16 16 „περὶ τοῦ πρακτικοῦ νοῦ“. ὁ μἐν Va 18 ,,περὶ τοῦ θεωρητικοῦ νοῦ.“ ὁ δὲ Va ἐχόντων] των in lit. V 19 δυνάμει] ει in lit. V 20 ἑκάτερον] cf. ἑκάτερος ἑκατέρου δεκτικός 8123

[194]: 138v

[195]: 3 ἑκάστοτε] er hört nicht auf zu 5 μνημονεύειν] die Auf bevahrung 7—8 ἀπὸ —ἐμπειρίας] ein Aufsteigen von jenem particulären] Dinge (B addit: bestimmten) Zu diesem allgemeinen Dinge durch die Prüfung (Versuch) und dis Wahl 8 τοῦδε γὰρ τοῦ λευκοῦ καὶ τοῦδε] dieses Weisse und dieses Weisse 9 ἐκ — ἀντιλήψεων] daraus 11—12 ἥτις—ἐστιν] diese Allgemeinheit und diese Wahrnehmung eines allgemeinen Begriffes, welche stattfindet, wena die partiellen Sinnesobjekte verglichen (vorgestellt) werden, ist eine intellectuelle Vorstellung (Abbildung) 13 ἤδη om. δὲ] und 16 λαμβάνει] entnahm 17 γὰρ om. 18 συμπεπλεγμένα—ἀντιλήψει] da ihre Wahrnehmung die Vahrnehmung der einzelnen sinnlich Wahrgenommenen zusammenfasst 19 ἀντιλαμβάνεσθαι] vahrgenommen hat χρωμάτων] der Farbe 21—22 τοῦ—χρῦμα] dass die Farbe befindlich ist an einen Dioge. [adnotatio int. arab. p. mg.: so im griechischen ext, es muse aber heissen, dass seine Vahrnehmung der Farbe [derart sei? daher komme, dass insofern?] sie befindlich ist an einem Dinge 23—84,1 ἔστι— λαμβανομένῳ] wenn wir sagen „das Entnehmen der Formen auf dem Vege der Hyle“, so meinen wir, dass der Entnehmende Hyle des Entnommenen wird

[196]: 1 τὸν δὲ θεωρητικὸν κτλ.] plura ante haec verba excidisse patet, quae ex vestigiis in int. hebr. servatis restituere mihi non contigit. hoc tantum moneo videri legisse Arabem διέκρινε δασκαλίας ⟨καὶ ἀσκήσεως⟩ et verbis τὸν δὲ θεωρητικὸν—θεωρητῶν respondisse olim tale fere enuntiatum: τὸν μὲν πρακτικὸν ἐκ τῆς τῶν ποακτῶν [an τῶν καθέκαστα legit Arabs? ] συνεχοῦς κρίσεως, quod quomodo cum verbis ἧς γίνεται—ἐνεργείας caniungendum sit, non video 4 αἰσθήσεις V 5 μνημονεύειν ἐθίζεται] cf. 68,9 7 τόδε τε V: τόδε a. Cf. 8715 διὸ οὐ τοῦδε, ἀλλὰ τοιοῦδε, καὶ οὐ τοῦ καθέκαστα, ἀλλὰ τοῦ καθόλου τόδε (non τοῦδε)] cf. 16,13 19 ὄντων αὐτῶν Ka fortasse χρώματος cf. τὸ χρῶμα (22) et int. hebr.

[197]: 1—2 τῶν—γινομένων] welche ausser der Seele sich finden 4—5 διά—σωματικῶν] an irgend welchen Spuren und von den Spuren des Körpers 7 ὡς τὰ αἰσθανόμενα] wie das geschieht bei den Formen, welche mit den Sinnen wahrgenommen werden 15—16 παρεμφαινόμενον—λῆψιν] das Gesicht nämlich stören die Formen, welche dasselbe specificiren von der Annahme der ihm fremden Formen 20 αὑτῷ om. 20—21 καὶ τί—θεωρῶν] und indem er ihre Qualitäten betrachtet 21 ἄρα om. 23 post γίνεται p addit: aber es ist (?) eine Kraft, wie vorangegangen ist 23—24 ἐν—νοούμενον] wenn sich in ihm die intelligible Form substanziirt 24 μόνον om. 25 ἀγράφῳ] auf welche geschrieben wird 25—26 τῷ—ἀγράφῳ] dem Fehlen der Schrift auf der Tafel 26—27 αὐτὸ—ἐστίν] denn die Oberfläche der Tafel, auf welche man schreibt, ist von der Beschaffenheit der wirklichen Dinge 27—28 κατὰ τὸ γραμματεῖον] auf der Stufe der Oberfläche der Tafel 28—85, 2 τὸ δὲ ἄγραφον—ἀντιγραφόμενον] Der Zustand der Tafel hingegen, wenn die Schrift fehlt, ist ähnlich dem lntellect. Davon (?) ist die Vorstellung des

[198]: 1 αὐτὸ τῷ scripsi: αὐτὸ VKa 4 ἔχουσιν] fortasse πάσχουσιν 9 fortasse ⟨τὸ⟩ λευκὸν 12 fortasse αὑτῷ 14 τὸ om. Ka 16 ἐδείχθη κτλ.] 59, 12 sq. cf. 44, 3 63, 4 17 ὑποκείμενων a 20 αὐτῷ VKa 23 τὸ τὸ· (sic) εἶδος V 24 τοῦ νοουμένου Ka 25 ἐοικῶς a 27 εἴη Ka: εἴην V ἂν addidi 28 ἢ scripsi: ἡ VKa

[199]: Intellects aber nichts als die (von diesem Zustande ist für den Intellect keine [andere] Vorstellung als die der) Vorbereitung zum Eintreffen der Schrift auf derselben, und wie die Oberfläche der Tafel afficiert wird, wenn darauf geschrieben wird. 7 πᾶσαν αὐτὴν] die Seele selbst 13 ταὐτά . . ἀλλήλοις] zu einander passend 17—18 ἐπεὶ—διαφοράν] wenn nicht, so würden ihre Formen, durch welche sie Menschen sind, durchaus ohne Unterschied sein 18—19 ὅ τε—συνιδὼν] [zu wem] der gemeinschaftliche Begriff gelangt, welcher aus den Individuen entsteht, so dass er ihn in der Seele festhält 20 ταὐτόν] angemessen, conform 22 post ἐνεργείας addit: des lntellects 23 νόημα καὶ ἔννοια] Einsicht und Wissenschaft 23—25 πλεονάσαν—ἤδη] wenn es zunimmt, und eine Gestaltung annimmt und sich verzweigt und ausgeübt wird, so dass es sich befestigt, um sein Thun ohne Unterstützung der sinnlichen Begriffe auszuführen, dann heiszt es Intellect 26 ὡς—δύνασθαι] dass er sich dadurch befestigen kann, während er für sich abgesondert ist, so dass er seine Wirkung ausüben kann.

[200]: 2 ἂν addidi 4 οὐδ᾿ ἂν scripsi: οὐδὰν V πάσχοι scripsi: πάσχει V οὕτως καὶ ὁ νοῦς. οὐδ᾿ ἂν πάσχοι τι a 5 γε om. a fortasse ὑπὸ 8 οὐ om. Ka αυτοῦ V: αὐτοῦ a 9 ἐδείχθη] 84, 15 11 „περὶ τοῦ ἐν ἕξει νοῦ“. ὁ δὲ Va 11—86, 6 ὁ δὲ ὡς—νοήματα] cf. Ps. Alex. in met. Ar. 671, 28—672,16 et Freudenthal Abh. d. Berl. Ac. 1884 p. 24 sq. 11 καὶ δύναμις del. Freudenthal 13 δύνασθαι del. Frend. 16 ἀνθρώπων om. Ps. Al. del. Freudenthal 22 fortasse λαμβάνοντι, sed cf. 152 r 3 θεωριτικήν a 26 τοιαύτη Ka

[201]: 139r

[202]: 4 ἐνεργοῦσα] wenn sie wirkend gemacht (?) wird 5— 6 ὁ κατ᾿ — τὰ νοήματα] entsteht der Intellect in actu bei der Erkenntniss der Wissenschaften von irgend einer Seite und der Erreichung (Ableitung?) der einen aus der anderen; vorher warem sie gesammelt, gemengt ruhend 11—12 ὡς—ἐγγενόμενον] weil nach seiner Trennung von den starken Sinnesobjekten ein Rest von einer Spur derselben in ihm bestehen bleibt 13—14 ὡς ἂν—γεγονότα] wenn er nämlich mit jenen begonnen hat, so wird er in seinen Tätigkeiten, die ihn specificiren, mehr übergehend (i. e. fortschreitend) 16 ὁ ἐν ἕξει νοῦς] der lntellect in actu 23—24 πρὸ—νοεῖν] Ehe der Begreifende (Intellect) in actu begriffen hat

[203]: 1 ἀνάλογος Freudenthal, sed cf. Ind. 3 ἀπολείπεσθαι] ολ in lit. V τὴν del. Freudenthal 4 „περὶ τοῦ κατ᾿ ἐνέργειαν νοῦ“. ἐνεργοῦσα δὲ Va ἧδε V: ἤδη Ka 6 ἡρεμοῦντα V ut solet. K νοήματα Ka: νόημα V 11 παράμονον V: παραμένον K: παρὰ μένον a 12 τῶν ex. Vict.: τοῦ VKa ἧττον] ττ in lit. V 13 προγεγυμνᾶσθαι a 14—87, 1 καὶ ἐπεί—προείρηται Ps. Al. in Ar. met. 672, 1631 15—16 ὁ ὑφ᾿ αὑτοῦ νοεῖν δυνάμενος Ps. Al. 16 ἐδίχθη a 18 καὶ αὐτὸν VKa 29 αὐτὸ Ps. Al.

[204]: 1 κατ᾿ ἐνέργειαν om. 2 λέγεται] man kann sagen 5 τὸ εἶδος] die Formen 9 κατὰ] wegen 24 τὰ μὲν—τούτων εἴδη] Die Qualitäten der zusammengesetzten Dinge und ihre Formen 26 ὡς—αὑτά] welche für sich bestehen 27—28 ταῦτα —λαμβάνοντα] so sind diese allein im wahren Sinne intelligible ihrer Natur nach, welche sie specificirt, nicht insofern sie dies sich aneignen durch eine Hülfe, welche sie begreift (intelligent macht) 29 νοητά] in der Seele begriffen 29—88,1 ἀλλὰ μὴν—ἐνέργειαν νῷ] in dem Intellectuellen in actu ist das Begriffene und Begreifende ein und dasselbe Ding

[205]: 1 τῷ τόδε εἶναι Ka ὡς κτλ.] 83, 7 2 αὐτῆς Ka 5 καὶ τὰ αἰσθητὰ Ka 7 εἴδους ἄλλος Ka 8 τῷ εἶναι K 11 δκ K 15 οὐδὲ τοῦδε Ka 17 ὁμοειδὴ a 20 καὶ τῷ τῷδε Ka 21 μόνον Ka 24 „περὶ τοῦ κατ᾿ ἐνέργειαν νοητοῦ καὶ νοῦ καὶ τοῦ ἀΰλου εἴδους“. τὰ μὲν Va τὰ μὲν οὖν κτλ.] cf. p. 4, 4 25 αὑτῷ scripsi: αὐτῳ V: αὐτῶν Ka 28 τῷ νοοῦντος Ka αὐτῶν VKa 29 μὴν τῷ Ka

[206]: 139v

[207]: 1—2 εἴ γε—νοοῦντι om. 3 ὅτε νοεῖται om. 5 ἐν τῷ νοεῖν] in der Zeit, in der er begreift 6 ὅταν ταῦτα τὰ εἴδη νοῇ] wenn er die Formen begreift, mit denen keine Hyle vermengt ist 8 ἁπλᾶ—τοιαῦτα] und wenn sie auch einfach sind ἐπὶ τούτων om. 11 τι] einige καὶ τὸ—λαμβάνῃ] und wenn sein Entnehmen (was er entnimmt?) ein mit der Hyle verbundenes Ding ist 13 ἔχει] addit: damals ἐστι] wird 15 ἔτι ὁ—εἶδός τι] denn der Intellect besteht in (ist) irgend welchen (welche) Formen ohne Hyle 17—20 ἐπεὶ—δεκτική] da nun in allen Dingen, deren Sein (Werden?) und Bestehen in der (durch?) Natur, bei Allem was irgend eine Hyle hat, Etwas ist, welches Hyle ist in der entnommenen Gattung und dieses ist das Ding, welches Alles, was in jener Gattung in potentia [ist], ist, und irgend Etwas in actu, und das ist dasjenige, wodurch an der Hyle jene Dinge entstehen, welche die Hyle aufzunehmen pflegt 26 τὸ—ὂν] das, was in irgend einer Weise in Priorität im wahren Sinne ist τοῖς ἄλλοις] addit: was diesen Zustand hat

[208]: 1 κα|κατ sic V νοητὸν usque ad ἐνέργειαν om. Ka 3 νοεῖται Ka: νοεῖτε V 11 οὐκέτι ὁ Ka 12 ὅτι V: ἄρα Ka 13 ὁ scripsi: ὃ VKa 17 „περὶ τοῦ ποιητικοῦ νοῦ“. ἐπεὶ δὲ Va 18 ἐκείνῳ] lege ἑκάστῳ, ut Ar. de an. 3, 5 430a10 ἐπεὶ δ᾿ ὥσπερ ἐν ἁπάσῃ τῇ φύσει ἐστί τι τὸ μὲν ὕλη ἑκάστῳ γένει (τοῦτο δὲ ὃ πάντα δυνάμει ἐκεῖνα) λαμβανομένῳ] cf. ὡς ἀναγκαῖον μὲν πάντα τὸν λαμβανόμενον κηρὸν εἶναι μετὰ σχήματος 4, 11 εἰ πᾶν τὸ λαμβανόμενον τὰ τέτταρα ἐν αὑτῷ ἔχει 148r 26, 147 r 10 20 δεκτική] sc. ἡ ὕλη 23 δεῖ post ποιητικὸν (24) Ka

[209]: 2—5 ἀλλὰ καὶ τὸ—ἄλλων νοήσεως] Ebenso ist das Ding, welches in Priorität und hauptsächlich gut ist, auch die Ursache, dass die anderen Dinge, welche dem Guten beigezählt werden (verwandt sind?), dem Guten beigezählt werden (auf — bezogen?). Denn alles Uebrige, was den Guten beigezählt. wird, erkennen und beurteilen wir als gut in seiner Richtung nach dieser Seite und durch sein Aufnehmen der Spuren desselben. Was also insbesondere im Wesen seines natürlichen Laufes Begriffenes ist, das ist notwendig die Ursache, dass die übrigen intelligibeln Dinge begriffen werden 7 κυρίως] im wahren Sinn und in der ersten Weise 8 τὸ δευτέρως—ἔχει] wird wegen dessen was in jenem Zustande in der ersten Weise ist, das zweite in jenem Zustande sein 10—11 εἴη ἂν—νοουμένοις] so ist er deshalb auch die Ursache, welche bewirkt, dass alle intelligibeln Dinge intelligibel sind 11 καὶ ante ἔστιν om 12 ἃ πάντα] Pp: und alle Dinge B: und welche alle Dinge (sic) 13 ὢν] er wird nämlich 15 πάσχον ἐν πᾶσιν] die Spur von jeder Sache aufnehmend 16 δὲ om. 17 ἐνέργεια—εἶδος] eine in actu vorhandene Form 21—23 ὃν ὁ— θεωρούμενον] nur dass der Intellect welcher begreift, wenn er es begreift, dasselbe wird in irgend einer Weise, da die intellectuelle Vorstellung das Entnehmen der intelligibeln Formen ist und das Richten [var. lect. der Zusammenhang mit ihr] nach ihr ist, und die Analogie dazu ist das Wissen, wenn es wirksam gewesen ist. Denn das durch es (Wissen? Form?) Gewusste ist zu jeder Zeit ein Wissen in actu

[210]: 4 αὐτοῦ VKa 7 τι νοητὸν om. Ka ὡς προείρηται] 88, 26 fortasse κυρίως ⟨καὶ πρώτως⟩ v. int. hebr. 11 τοῖς ἄλλοις νοουμένοις Ka 21 fortasse ὃν νοῶν ὁ νοῦς αὐτὸ νοῆ Ka 23 ᾖ ex. Vict.

[211]: 6—7 οὐδὲ ἔστιν ἔτι] so sind sie nichts 9—10 ὅμοια—μαθηματικά om. 11 νοήματα] Wissenschaften 14 τε καὶ om. 16—20 ἀλλ᾿ ὁ—νοήματα] der lntellect hingegen, welcher jenes Intelligible begreift, da er und jenes ein Ding werden 17—19 τῷ γὰρ—γίνεται] da die intellectuelle Vorstellung jedem einzelnen der intelligibeln Dinge durch seine Ausdauer var. lect. Verbindung] wird, wird, wenn er es begreift, von der Beschaffenheit jenes Begriffenen (sic), und das ist der Intellect, welchen wir erwerben, und der in uns entsteht, und den wir begreifen, weil er selbst Intellect ist. Wir eignen uns nämlich auch die anderen Wissenschaften an 20—91, 5 ἀλλ᾿ οὐ—νοούμενον τότε] aber wir eignen sie uns nicht an, weil sie an sich Intellect sind, sondern sie werden Intellect, wenn sie begriffen werden, jenen aber eignen wir uns an, weil er selbst ebenfalls Intellect ist, denn dieser Gegenstand allein unter den andern intelligibeln Gegenständen ist selbst lntellect, auch wenn er nicht begriffen wird, und seine Natur ist eine Natur, die nicht das Vergehen aufnimmt, und der Intellect, welcher ihm in uns begreift (welchen er in uns begreift), vergeht nicht, sondern dieser Intellect ist derjenige, der in uns separat ist und nicht das Vergehen annimmt, welchen Aristoteles den angeeigneten Intellect nennt, der in uns von aussen entsteht, nicht die Kraft, welche in der Seele, die in uns ist, und nicht die Aneignung, durch welche oder durch [deren??] Kraft der Intellect die übrigen Dinge und auch diesen Intellect begreift, auch nicht die Wissenschaft, insofern sie Wissenschaft ist, ist unvergänglich, sondern das Intelligible von jener Beschaffenheit

[212]: 1 ἐστιν αὐτὸ Ka ἐπιστήμῃ a 2 ὥσπερ εἶπον] 88, 14 9 τῶ εἶναι K 11 αὐτοῦ VKa 18 ἦ Ka 19 θύραθέν τε καὶ Ka 21 γινόμενα Ka 23 ὁ οὖν νοούμενος κτλ.] hoc dicere videtur: animus aeternus, qui in nobis cogitatur, hic est (quem modo descripsi): plane autem diversus est a facultate nostrae ipsius animae

[213]: 140r

[214]: 5—6 διὸ—καὶ τοιοῦτον om. 7 ὅ τε—ἐνέργεια] der Intellect in actu 14 ἁπλῶς] schlechtweg 15—20 τὰ δὲ πράγματα—τε καὶ γίνεται] die Existenz der Dinge aber in irgend einer Weise mit der Hyle ist, so ergiebt sich, dass die Seele nicht alle Dinge schlechtweg ist, sondern insofern sie deren Formen aufnimmt, und die Formen von irgend einer Seite die Gegenstände selbst sind, ich meine, dass durch die Formen insbesondere sie sind, was sie sind; und wenn [auch?] die Seele nicht alle Gegenstände überhaupt aufnimmt, aber im Stande ist, dass sie sich richte nach (ausdehne über) jedem einzelnen Teil davon: so ist die Seele in dieser Weise alle vorhandenen Dinge und wird alle vorhandenen Dinge 22—23 τούτῳ πάντα γίνεται] so wird sie auf diese Weise alle Dinge 26 ἦν] addit: nach ihrer Ansicht